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 Regenerationskur State of the art

Aufbruch in eine neue Dimension der kurativen Medizin

Begonnen hat alles im August 1996 mit einem als „Fastenwoche“ ausgeschriebenen Seminar im KVW-Bildungshaus in Sarns/Brixen zur Reinigung des Körpers von krankheitsfördernden Abfall- und Giftstoffen (sog. „Schlacken“). Von Fasten konnte schon damals nicht die Rede sein, denn es gab Obst in Hülle und Fülle zu essen.

Doch was Ihnen heute, dreizehn Jahre später mit insgesamt 5 „vollwertigen“ Entschlackungswochen, in nur einem Jahr, nicht nur quantitativ, sondern mit einem weitgehend neuen therapeutischen Konzept, auch qualitativ geboten wird, bringt diese Regenerationswochen in eine gänzlich neue Dimension. Dagegen erscheinen nicht nur die ersten durchgeführten Wochen wie eine Gartenparty der 60er Jahren. Dieses neue Konzept lässt auch eine Vielzahl der heute von Hotels und Wellnesseinrichtungen angebotenen Kuren nicht nur laienhaft, sondern sogar gefährlich erscheinen!

So genügt es nicht mehr nur einfach ein bisschen anders und weniger zu essen. Vielmehr wird eine verantwortungsvoll durchgeführte Kur heute mehr denn je zu einem Balanceakt zwischen Heilung und zusätzlicher Schädigung des Organismus, der unterstützt, überwacht, gelenkt und gegebenenfalls auch gebremst werden muss.

Von den Anfängen

Begonnen hat alles im August 1996 mit einem als „Fastenwoche“ ausgeschriebenen Seminar im KVW-Bildungshaus in Sarns/Brixen zur Reinigung des Körpers von krankheitsfördernden Abfall- und Giftstoffen (sog. „Schlacken“). Von Fasten konnte schon damals nicht die Rede sein, denn es gab Obst in Hülle und Fülle zu essen und zwischen den Vorträgen, fanden selbst die begleitenden Therapeuten noch genügend Zeit, um es sich im sonnigen Garten bequem machen.

Zwölf Jahre später hat dieser begonnene Weg mit insgesamt 6 „reinen“ Entschlackungs-wochen, sowie 4 veganen Wochen in nur einem Jahr, nicht nur quantitativ, sondern mit einem weitgehend neuen therapeutischen Konzept die Grenzen alles bisher da gewesenen gesprengt. Vor allem die Erweiterungen im therapeutischen Bereich – die den Referenten nur mehr wenig Zeit für eigene Aktivitäten lassen – brachten diese Regenerationswochen in eine gänzlich neue Dimension, gegen die nicht nur die ersten durchgeführten Wochen wie eine Gartenparty der 60er Jahren erscheinen, sondern auch eine Vielzahl der heute angebotenen Kuren nicht nur laienhaft sondern sogar gefährlich erscheinen.

„... im Zweifelsfall keinen Schaden setzen!“

Der entscheidende Punkt heute ist, dass der Prozess der Entgiftung und Entschlackung mehr als jemals vorher unterstützt, überwacht, gelenkt und gegebenenfalls auch gebremst werden muss – um den Nutzen der Kur zu maximieren und gleichzeitig mögliche Schäden vom Patienten abzuwenden.

So hat die Belastung des Körpers seit dem 2.Weltkrieg permanent zugenommen, ist aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten regelrecht eskaliert. So treffen Erkrankungen wie z.B. Infarkte, rheumatische Erkrankungen oder Bluthochdruck, die früher in erster Linie bei älteren Menschen vorzufinden waren, heute nicht nur bereits Menschen mittleren Alters, sondern sind selbst bei Kindern und Jugendlichen nicht mehr auszuschließen. Von der explosionsartigen Ausbreitung diversester Allergien ganz zu schweigen.

Wichtige Einflussfaktoren dieser Entwicklung sind u.a.:

1. ein generelles Übermaß in der Ernährung (Stichwort: Wohlstandskrankeiten)

2. zunehmende Veränderung der Lebensmittel im Herstellungs-, Verarbeitungs- und Zubereitungsprozess (Pflanzenschutzmittel, Gentechnik, Zusatzstoffe, Bestrahlung, Mikrowelle, ...)

3. eine generelle Zunahme der Umweltgifte (Gifte in der Luft und im Trinkwasser; Kosmetika)

4. verstärkter und unkontrollierter Einsatz von Arzneimitteln

5. verstärkter Konsum von Suchtmitteln

 

All diese Faktoren treffen zusammen mit nichtmateriellen Einflussgrößen - wie etwa Stress - in erster Linie unser Entgiftungsorgan, die Leber,

schädigen aber auch all die anderen Organe unseres Körpers. Gerade aber die sind es, die wiederum leistungsmäßig gefragt sind, wenn nach langen Phasen der Überforderung, die zwischenzeitlich abgelagerten Schlacken erfolgreich durch eine Kur wieder gelöst werden und in den Blutkreislauf gelangen.

Auf diesem Weg werden die Schadstoffe zu den ohnehin bereits überforderten und zum Teil nicht mehr (richtig) arbeitenden Organe zur biologischen Inaktivierung und anschließender Ausscheidung transportiert. Die möglichen Folgen reichen von einer Beeinträchtigung von Funktionskreisen bis hin zu einer (weiteren) Schädigung von Organen.

Die erfolgreiche Kur als kunstvoller Balanceakt

Die Kunst einer erfolgreichen Kur besteht daher heute nicht so sehr in der Initiierung der Lösung der Schlacken aus dem Körper, sondern vielmehr in der Beherrschung der Entschärfung und raschen Ausleitung dieser Stoffe, sodass dem Körper daraus kein weiterer Schaden zugefügt wird.

Angestoßen wird der Entschlackungsprozess in der Kur von Dr. Egger durch eine stark reduzierte und zugleich möglichst einseitige Kost. Dazu wird vor Beginn der Kur jeder Teilnehmer kurz mittels Puls- und Zungendiagnose nach traditioneller chinesischer Medizin (TCM) untersucht. Abgestimmt auf die körperlichen Gegebenheiten die dabei festgestellt werden erfolgt die Empfehlung einer bestimmten Kur (Reis, Obst-, etc.).

Unterstützt wird der Prozess der Lösung von Schlacken während der Woche durch körperliche Aktivitäten (in der Gruppe z.B. durch Gymnastik („Disco“), QiGong oder gemeinsame Wanderungen; individuell durch Ganzkörper-Massagen, Cranio-Sakrale-Therapie, Fußreflexzonenmassage, etc.), geistige Neuorientierung mittels Vorträge und Meditation sowie durch Ozoninfusionen, die ganz allgemein die Körperfunktionen aktivieren und damit sowohl den Prozess der Lösung, als auch der Entsorgung positiv beeinflussen.

Grundsätzlich wird durch die Wahl der Nahrungsmittel, der begleitenden Tees sowie von den Teilnehmern selbst mehrmals am Tag durchzuführende Einläufe der Vorgang der Neutralisierung und Ausleitung der Schlackenstoffe bestmöglich unterstützt. Doch findet man heute auf Grund des Maßes der körperlichen Belastung des durchschnittlichen Europäers durch Gifte und Stoffwechselendprodukte mit diesen herkömmlichen Begleitmethoden leider kein Auslangen mehr. So bekommt zusätzlich dazu jeder Teilnehmer der Kur während dieser Woche zwei sogenannte Baseninfusionen um die Belastungen des Körpers durch die gelösten Stoffe bereits im Blutkreislauf abzufangen.

Aus diesem Grund wird der Prozess der Entschlackung begleitend durch mehrfache Analyse verschiedener Blutwerte wie Leberwerte (GGT), Cholesterinwerte, Harnsäure und Nierenwerte überwacht und in der Folge (gegen)gesteuert.

Wird die Belastung des Körpers trotz all der bislang beschriebenen Vorkehrungen dennoch zu groß, was sich einerseits natürlich in einem Anstieg verschiedener Blutwerte, aber auch in zunehmenden körperlichen Beschwerden (Zahn-, Kopf- und Muskelschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit etc.) äußert, so werden noch zusätzliche Infusionen verabreicht und die Ausleitung über den Darm mittels Colon-Hydro-Therapie intensiviert.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch festgestellt, dass jeder Teilnehmer der Kur eine vollständige Ernährungsberatung auf Basis der TCM erhält, damit der Körper nicht nur kurzfristig (teilweise) entlastet ist, sondern auch auf Dauer – zumindest was die Ernährung anbelangt – gesund erhalten wird.

Die Erfahrungen der vielen Kuren, die in den mittlerweile 16 Jahren abgehalten wurden, haben neben mehr Effizienz und Sicherheit auch verstärkt zu der Erkenntnis geführt, dass selbst kurze Entschlackungstage zwischendurch zu Hause ohne begleitende Kontrolle und gegebenenfalls auch Unterstützung mittels geeigneter Therapien nicht mehr generell bedenkenlos empfohlen werden können.

Der Lebensraum als Spiegelbild unseres Körpers

Bei aller Problematik die sich im Zusammenhang mit der Entschlackung ergeben, geht doch kein Weg an ihr vorbei, will man den Körper zu einer Quelle der physischen Leistungsfähigkeit und mentalen Ausgeglichenheit entwickeln.

Denn mit dem Körper ist es im Prinzip wie mit einem Haushalt. Wenn wir nur ständig am Einkaufen und besorgen sind und uns nicht gleichzeitig im gleichen Ausmaß von Vorhandenem trennen (was im Normalfall nicht stattfindet), so wird unsere Wohnung zunehmend angeräumt. Am Anfang wird man noch versuchen durch (Ab)Lagerung von nicht mehr Benötigtem der Sache Herr zu werden. Doch zunehmend werden die (Bewegungs) Räume kleiner werden, und wir werden immer häufiger über Sachen stolpern oder in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was in der Folge zu einer eingeschränkten Wohn- und Lebensqualität und zu verstärktem Frust führt. Dieser Zustand wird sich aber nicht von alleine - sozusagen durch Zeitablauf - verbessern, sondern bedarf aktiver Gegenmaßnahmen: Kaufstopp bzw. Reduktion der Kaufaktivitäten auf der einen Seite und Entrümpelung auf der anderen Seite.

„Wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern von dem, was wir verdauen“

Balthasar Hauser

Gleiches gilt für unseren Körper. Wir müssen einerseits die Zufuhr an Nahrungsmittel aus der „Frustzone“ auf ein notwendiges (d.h. für den Körper zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen erforderliches) Maß herunterbringen. Denn wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern von dem was wir verdauen! Und das ist ein Bruchteil dessen, was wir im Regelfall im Laufe eines Tages oral zuführen.

Gleichzeitig müssen wir versuchen, all das, was wir über all die Jahre in unserem Körper an Müll abgelagert haben, loszuwerden. Auch das, wo wir die „thermische Entsorgung“, nämlich den Versuch des Körpers mittels Infektionskrankheiten (wie z.B. einer Grippe) Stoffe zu neutralisieren, mittels Unterdrückungsmedizin (Impfungen, Antibiotika, etc.) „erfolgreich“ blockiert haben! Um eben nicht eine neuerliche Gefährdung des Organismus durch hochgiftige „Altlasten“ zu riskieren, leiten wir aktiv, aber gleichzeitig in einem sogenannten „gesicherten Modus“ mit einer Entschlackungskur aus. Sonst sieht es in unserem Körper nicht nur aus wie auf den Straßen Neapels vor Beendigung des Müllskandals, sondern wir „genießen“ auch eine ähnliche Lebensqualität wie deren Einwohner.

Die positive Erfahrung einer Befreiung des Körpers von Abfallstoffen, die den freien Fluss der Energien und damit die Funktionsfähigkeit von Körper und Geist beeinträchtigen, haben über die Jahre mittlerweile hunderte von Teilnehmern erleben können – und wollen dieses befreiende Erlebnis zum Teil auch immer wieder aufs neue realisieren und auch erweitern. So setzen sich die Regenerations- und Entschlackungswochen immer zu rund einem Drittel aus Wiederholern zusammen, die uns zum Teil bereits seit Jahren begleiten und die Kur zu einem festen Bestandteil ihres Jahres-kreislaufes gemacht haben. Selbst neue Therapeuten haben sich bereits aus diesem ursprünglichen Arzt-Patienten-Verhältnis entwickelt.

 

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0   -  Fax 0043 (0)6549/7442-15